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Zehn Jahre Weinheimer Tauschring gegründet am 6. Oktober 2000 Mitglied im deutschlandweit aktiven Ressourcentauschring |
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Sie können hier immer (einigermaßen)
aktuelles Werbematerial downloaden. Dieses bitte ausdrucken und an Leute ohne
Internetanschluss weitergeben.
Maaaaarktzeitung!!!
Die neueste Maaaaarktzeitung!!! Ausgabe 2010 zum Download als PDF-Datei
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AnsprechpartnerInnen |
Aktuelle Tauschringregeln Stand: 2008 Das Beitritts-, Angebots- und Nachfrageformular zum Download als .rtf-Datei |
Schwarzarbeit, Finanzamt, Sozialleistungen, Lebensmittelrecht |
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Agendabüro der Stadt Weinheim Obertorstraße 9 Fon: 06201/ 82 - 293 eMail: agenda (at) weinheim.de |
Sprecher der Projektgruppe Tauschring Matthias Hördt Tel. g: 0621 1581-163 p:06201 67096 Skype: mhoerdt E-Mail: mhoerdt (at) gmx.net |
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Christine Münch |
Birgit Dumm |
Barbara Ohrmundt barbara.ohrmundt (at) googlemail.com |
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Mit freundlicher Genehmigung von und die ebenfalls vergriffene Broschüre Der Turm
rockt(e)! |
Tauschringe in Weinheims
Nachbarschaft Heidelberg Ladenburg |
Gründung eines Tauschrings für Dienstleistungen, Nutzungsrechte und Güter in Weinheim einschließlich Ortsteile
Der wirtschaftliche Austausch unter den TauschringteilnehmerInnen wird
ausschließlich geldlos organisiert.
Verrechnungsgrundlage ist nur die Zeit. Die Währung ist das TALENT, das alle
haben.
Die Führung der TALENTE-Konten erledigt die Tauschring-Zentrale
(Leitungskreis).
Brücken bauen zwischen Menschen aus
- allen Generationen,
- allen Berufsgruppen,
- allen Bevölkerungsschichten,
- allen Nationen.
Für eine gute Nachbarschaft!
Dies soll erreicht werden durch die
Gründung und Etablierung eines
Tauschrings für Dienstleistungen, Nutzungsrechte und Güter
in Weinheim einschließlich aller Ortsteile.
Das Projekt "Weinheimer Tauschring" beabsichtigt Menschen aus den verschiedensten Bevölkerungsgruppen aufgrund ihrer individuellen Fähigkeiten, Erfahrungen und Interessen näher zusammenzubringen.
Die Möglichkeiten sind dabei nahezu unbegrenzt. So stellt der generationenübergreifende Charakter ein wesentliches Element dar. Wichtig sind außerdem der Abbau von Vorurteilen gegenüber Menschen aufgrund ihrer Herkunft und/oder ihrer wirtschaftlichen Leistungsfähigkeit.
Insbesondere wird eine enge Kooperation mit dem ortsansässigen Handel und Kleingewerbe, sowie der Landwirtschaft angestrebt, damit deren Existenzfähigkeit gefördert und die ortsnahe Versorgung der Bevölkerung gesichert oder gar verbessert wird.
Jugendliche und Senioren, Unternehmer und Arbeiter, Ausländer und Inländer,
Händler und Kunden, Behinderte und Nichtbehinderte. Also an alle richtet sich
das Angebot zur Teilnahme
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Teilziel
Ökologie:
Der örtliche Wirtschaftskreislauf soll gefördert werden. Denn, werden
Bedürfnisse ortsnah befriedigt, möglichst mit aus der Region stammenden
Materialien, so entfällt der ansonsten notwendige Transport und der Anfahrtsweg
für den/die Ausführenden. Da dieser meist mit dem PKW zurückgelegt wird, wird
die Umwelt mit weniger Abgasen und Lärm belastet.
Beim Austausch gebrauchter Güter finden diese nochmals eine sinnvolle Verwendung, was den Verbrauch von Rohstoffen und das Müllaufkommen vermindert.
Durch den Austausch selbsterzeugter Lebensmittel wird das Interesse an einer sauberen Umwelt fast automatisch mit erzeugt, sofern es nicht schon besteht. Traditionelle Methoden der Verarbeitung und Haltbarmachung ermöglichen eine Emanzipation von industriell gefertigten Nahrungsmitteln. Durch Darren und Einwecken lassen sich ohne künstliche Zusatzstoffe und lange Transportwege auf umweltfreundliche Weise Vorräte anlegen
Ziel ist auch die Förderung des örtlichen Tourismus. Die unmittelbare Umgebung muss als Erholungs- und Urlaubsgebiet neu geschaffen bzw. erhalten, erschlossen und vermittelt werden. Fernweh und die Sehnsucht nach Erlebnis und Erholung spiegelt die Sinnlosigkeit weiter Bereiche menschlichen Handelns. Mit der Überbrückung immer größerer Entfernungen zum Wohnort gelingt immer weniger Zeitgenossen immer seltener ihre damit erhofften Wünsche zu erfüllen.
Im Rahmen des Tauschrings wäre es z. B. denkbar, dass jemand aus der Weststadt(Rheinebene) im Rahmen von Housesitting Urlaub in Oberflockenbach(Odenwaldstadtteil) machen kann. Auf diese Idee würde im Normalfall eher selten jemand kommen. Doch der Tauschring ermöglicht so allen Weinheimern auf eine neue Weise ihre Stadt besser kennen zu lernen und schafft so eine erweiterte Sensibilität für Belange anderer Stadtteile.
Teilziel Ökonomie:
Wirtschaftliche Betätigung führt in der Regel zur Steigerung des
Wohlstands. In der Marktwirtschaft führt dies aber leider oft dazu, dass diese
Wohlstandsvermehrung gänzlich von nur indirekt Beteiligten abgeschöpft wird,
die zudem selten eine soziale Beziehung zum Ort der Wertschöpfung haben
(Banken, Fonds). Häufig findet sogar ein Kapitalabfluss statt, der einer
Liquidierung von Anlagekapital folgt.
Die im Tauschring erwirtschafteten Werte bleiben ausschließlich in der Region bzw. im Ort. Zudem fließen in wirtschaftliche Entscheidungen der TauschringteilnehmerInnen soziale Aspekte ein, die das Umfeld wirtschaftlicher Betätigung überdurchschnittlich berücksichtigen.
Durch den Verzicht auf eine Verzinsung der Guthaben und Schulden, wird verhindert, dass sich einmal ergebene Ungleichheiten der Verteilung automatisch verstärken.
Im Tauschring werden Dienstleistungen, Nutzungsrechte und Sachangebote gemacht und nachgefragt, die im profitorientierten Wirtschaftssystem nicht auftauchen, da diese darin nicht marktfähig sind. So finden also Wertschöpfungen statt, die zwar in keiner Bilanz auftauchen, die aber spürbar zur Verbesserung der Lebenssituation der TauschringteilnehmerInnen und des gesamten Umfeldes beitragen.
Teilziel Soziales:
Unsere Gesellschaft ist geprägt von einer wachsenden Ungleichverteilung der
Einkommen und Vermögen. Die Schere zwischen Armut und Reichtum geht weiter
auseinander. Immer mehr Menschen sind davon überfordert, ständig "am
Markt" bestehen zu müssen, und immer mehr Menschen verabschieden sich aus
der Gemeinschaft, weil sie sich an den Rand gedrängt fühlen. Gleichzeitig gibt
es viele, die etwas für die Gemeinschaft tun wollen, aber selten Ansatzpunkte
finden.
Das Interesse für die Gemeinschaft und die Bereitschaft sich für diese einzusetzen kann nur von unten wachsen. Bei guter Unterstützung von oben ist ein Erfolg zweifellos wahrscheinlicher. Betroffene sind nicht Objekte für Hilfsleistungen sondern Akteure.
Ein Tauschring bietet Vorteile für viele Menschen. Eingeladen zur Mitarbeit sind alle die bereit sind, einen Teil ihrer freien Zeit gegen entsprechende Bezahlung in der Tauschringwährung ( TALENT ) zur Verfügung zu stellen. Der gesellschaftliche Trend zur Individualisierung sowie anonyme Wohnsituationen haben alte Traditionen der nachbarschaftlichen Hilfe vielerorts einschlafen lassen. Selten wohnen mehrere Generationen einer Familie unter einem Dach oder in leicht erreichbarer Entfernung zueinander.
Durch den Tauschring können nachbarschaftliche Kontakte leichter entstehen. Dabei gehen die Möglichkeiten eines organisierten Tauschrings über eine lokal begrenzte Nachbarschaftshilfe weit hinaus. Der Tauschring kann (und wird) zur Verbesserung des sozialen Klimas beitragen. Menschen aus verschiedenen Berufsgruppen und Bevölkerungsschichten können leichter zueinander finden und Ihre Erfahrungen und Gedanken austauschen.
Über einen Sozialfond, der durch die Talente der Mitglieder gespeist wird, sollen weniger leistungsfähige Menschen oder gemeinwohlfördernde Projekte unterstützt werden.
Der Tauschring wird den Bedürfnissen der Menschen gerecht und unterliegt nicht den abstrakten Regeln einer Weltökonomie.
Teilziel Partizipation:
Viele Menschen besitzen Qualifikationen und Fertigkeiten, die nicht
eingesetzt werden, weil unser gesellschaftliches System sie nicht nachfragt,
obwohl sie dringend gebraucht werden. Angebot und Nachfrage nach menschlicher
Arbeit werden fast ausschließlich über die Gesetze des Marktes geregelt, was in
Zeiten hoher Arbeitslosigkeit dazu führt, dass der Druck auf die die Arbeit
besitzen wächst. Diejenigen jedoch, die auf dem Arbeitsmarkt nicht unterkommen,
werden gegen ihren Willen mit viel freier Zeit ausgestattet. Hinzu kommt, dass
die finanzielle Lage sich in vielen Haushalten zuspitzt. Notwendige
Dienstleistungen können darum oft nicht mehr bezahlt werden.
Regelmäßige Tauschringtreffen sollen AnbieterInnen und NachfragerInnen, die aus den unterschiedlichsten Bevölkerungsgruppen kommen sollen, zusammenbringen. Ein wesentliches Element wird dort neben dem gemütlichen Beisammensein auch die Bildungsarbeit sein.
Brachliegende Fähigkeiten und ungenutzte Zeitreserven verbunden mit abnehmenden finanziellen Spielräumen, sowie zunehmende Individualisierung und Kommerzialisierung aller Lebensbereiche bilden den Hintergrund für den Vorschlag zur Gründung eines Weinheimer Tauschrings.
2010
Unsere Monatstreffen
Achtung wieder geänderter Ort und Wochentag
Termine: Normalerweise am ersten Dienstag im
Monat in einer Gaststätte ab 19 Uhr bis ca. 22 Uhr, je nach Bedarf
und Stimmung,
die Gaststätten werden immer auf der letzten Sitzung neu bestimmt.
Ganz aktuell finden Sie unsere Termine
meist hier:
Am Dienstag, dem 07. September
Beginn: 19 Uhr AC Waidallee ; http://www.da-nilo.de/home.php
Am Dienstag, dem 05. Oktober
Beginn: 19 Uhr Diebsloch am Marktplatz , http://www.diebsloch-weinheim.de/
Zentrale Themen: Alles rund ums
Tauschen + Planungen zur 10-Jahresfeier.
Denn das Gute liegt so nah!
Gartentreffen bei Johannes Schreiber in der Kleingartenanlage Mierendorffstraße
In den Sommermonaten jeden 2. Mittwoch im Monat ab 19 Uhr
Bei Interesse bitte melden. Google Maps im Browser Hier klicken -> Größere Kartenansicht
2010
Krempelmärkte im Rolf-Engelbrecht-Haus
Frühling: 26. und 27. Februar 2010
Herbst: 15. und 16. Oktober 2010
Matthias Hördt, Ahornstr. 14, 69469 Weinheim
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